Diese 3 Fehler vermeiden, um mehr zu schaffen!

Durch diese 3 Fehler schafft man weniger am Tag

Die Digitalisierung steigert Produktivität. Aber was, wenn wir so produktiv sind, dass es schon wieder kontraproduktiv ist? Diese drei digitalen Fallen gilt es zu umgehen.

Digitale Produktivitätsfalle #1: Ständig E-Mails checken Ein aufgeräumtes E-Mail-Postfach ist für organisierte Menschen ein Muss. Dazu gehört es meist, jede neue Nachricht sofort zu lesen. Dieser gute Vorsatz wird jedoch schnell selbst zum Produktivitäts-Killer. Konzentriertes Arbeiten ist einfach unmöglich, wenn sich das Gehirn ständig „nebenbei“ mit den verschiedensten Sachverhalten auseinandersetzen muss. Es kann helfen, E-Mails nur einmal stündlich abzurufen beziehungsweise erst dann, wenn eine aktuelle Aufgabe erledigt ist.

Anfangs quält einen womöglich die Angst, eine wichtige Nachricht zu verpassen. Dies ist aber überwiegend einer Sucht nach ständiger Verfügbarkeit und weniger tatsächlichen Erfahrungen geschuldet. Manche Meister der Produktivität lesen und beantworten ihre E-Mails sogar nur einmal am Tag – und zwar gern zu einem festgelegten Zeitpunkt, der per Signatur oder ähnlichen Hinweisen kommuniziert wird. Diese digitale Sprechstunde bietet sich auch an, wenn ein wichtiges Projekt für längere Zeit Ihrer vollen Aufmerksamkeit bedarf.

Digitale Produktivitätsfalle #2: Zu lange E-Mails Die Digitalisierung verführt zum Schwafeln. Tippen fällt sehr viel leichter als Schreiben, weder Postkartenformat noch Telegrammlänge beschränken die Zeichenzahl. Diese Grenzenlosigkeit lässt sowohl den Absender als auch den Adressaten in die Produktivitätsfalle stolpern: Der eine muss das Epos verfassen, der andere hat es zu lesen. Bei simplen Sachverhalten ist es hilfreich, die E-Mail wie einen Tweet (maximal 280 Zeichen) oder eine klassische SMS (maximal 160 Zeichen) zu behandeln. Fünf Sätze gelten unter Experten gern als Richtschnur für die ideale Länge einer durchschnittlichen Nachricht.

Digitale Produktivitätsfalle #3: Informationsflut, Multitasking Manchmal sieht man die Information vor lauter geöffneten Tabs nicht mehr. Vielleicht waren Sie nur auf der Suche nach einem simplen Sachverhalt. Ein Link aber führt zum nächsten und im Handumdrehen füllt ein Dutzend Tabs das Browserfenster. Was ist wirklich hilfreich, was nicht? Wer kann hier schon noch durchblicken. Gern kommt während der Arbeit eine andere Fragestellung dazwischen. Die erhält ein eigenes Browserfenster – und die Informationsflut tritt über die Ufer. Eins nach dem Anderen: Analoge Arbeitsprinzipien haben im digitalen Zeitalter durchaus ihren Wert.

Quelle: https://www.xing.com/news/articles/link/1789093?xng_share_origin=web

von Nina Jerzy Oktober 2018